Osnabrücker Musikpreis

Der Osnabrücker Musikpreis
Ermöglicht durch die Felicitas und Werner Egerland Stiftung seit 2011

„Das kulturelle Engagement der Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger besitzt eine lange Tradition. Was man heute mit dem Begriff „Private-Public-Partnership“ zu fassen versucht, wurde in dieser Stadt schon beim Bau der Städtischen Bühnen praktiziert. … Heute ist es dem Engagement von Edith und Hans Weichsler zu verdanken, dass die Stadt Osnabrück mit einem eigenen Musikpreis herausragende Nachwuchskünstler fördern kann.“ So schreibt es der damalige Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip 2000 in einer Broschüre über den „Wilhelm-Weichsler-Musikpreis der Stadt Osnabrück“.

Fünf Jahre zuvor hatten der Unternehmer Hans Weichsler und seine Frau Edith im Gedenken an Weichslers Großvater den Preis ins Leben gerufen. Die Besonderheit des Preises ist die seither bestehende enge Verbindung dreier Komponenten: Die Stadt Osnabrück, die den Preis verleiht, das Theater, dessen jeweiliger GMD den Vorsitz des den Preisträger auswählenden Kuratoriums innehat, und ein „Ermöglicher“, der u.a. das Preisgeld zur Verfügung stellt. Nach dem Ehepaar Weichsler war dies für einige Jahre das Deutsche Bank Private Wealth Management. Seit 2011 begleitet die Felicitas und Werner Egerland Stiftung den Osnabrücker Musikpreis, wie der Preis heute heißt.

Den Osnabrücker Musikpreis zeichnet in besonderem aus, dass seine Preisträger*innen jeweils zur absoluten Weltspitze des musikalischen Nachwuchses entstammen, denn sie werden aus den Finalist*innen des ARD-Musikwettbewerbs gekürt. Der Preis beinhaltet neben dem Preisgeld von 7500 Euro auch einen Auftritt des Preisträgers mit dem Osnabrücker Symphonieorchester – bzw. im dem Falle, dass der Preis im Fach Orgel vergeben würde, ein Konzert an einer der Orgeln der Hauptkirchen, was auch gleich im ersten Jahr (und danach bislang nicht wieder) eintrat.

Seitdem die Felicitas und Werner Egerland-Stiftung den Osnabrücker Musikpreis ermöglicht, ist eine weitere Facette hinzugekommen: Mit dem Preis verbunden ist die Aufgabe, die eigene Kunst Kindern in Osnabrück näherzubringen. Und so treffen die Preisträger*innen seither in Workshops, Klassenzimmerkonzerten oder Gesprächen nach Proben auf Schulklassen, Hortgruppen etc. Seit 2017 wird die Laudatio durch renommierte Journalisten oder Künstler gehalten.

Das Kuratorium des Osnabrücker Musikpreises besteht aus Persönlichkeiten des Osnabrücker Musiklebens. Statutengemäß übernimmt der/die jeweilige Generalmusikdirektor der Städtischen Bühnen den Vorsitz.

Aktuell besteht das Kuratorium aus
Andreas Hotz Generalmusikdirektor der Städtischen Bühnen Osnabrück
Anita Schnitker Vorsitzende des Musikverein Osnabrück e.V.
Burkhardt Schmilgun Artistic Director des Labels cpo, Georgsmarienhütte
Stephan Lutermann Dirigent und Kirchenmusiker, Vertreter der Felicitas und Werner Egerland Stiftung

1995 Leonhard Amselgruber Orgel
1996 Oana-Andra Ulieru Mezzo-Sopran
1997 Özgür Aydin Klavier
1998 Niklas Eppinger Violoncello
1999 Bing Huang Violine
2000 Danusha Waskiewicz Viola
2001 Julie Albers Violoncello
2002 Denys Proshayev Klavier
2003 Giuliano Sommerhalder Trompete
2004 Mirjam Schröder Harfe
2005 Akiko Yamada Violine
2006 Anna Kasyan Sopran
2007 Ramón Ortega Quero Oboe
2008 Sebastian Manz Klarinette
2009 Hyeyoon Park Violine
2010 Loic Schneider Flöte
2011 Alexej Gorlatch Klavier
2012 Annelien van Wauwe
und Sumi Hwang
Klarinette und Sopran
2013 Van Baerle Trio Klaviertrio
2014 Kang-Un Kim Klavier
2015 Sébastian Jacot Flöte
2016 Aris Quartett Streichquartett
2017 Juliana Koch Oboe
2018 Diyang Mei Viola
2019 Aurélien Gignoux Schlagzeug

Die Laudatoren

2017 Jan Brachmann
2018 Harald Eggebrecht
2019 Götz Alsmann

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen