Game on in Osnabrück

Game Days Osnabrück befassen sich mit Kultur und kreativem Einsatz von Computer- und Videospielen befassen —in allen Altersstufen

„Wir glauben, dass der Kulturbegriff nicht statisch ist und sich ständig weiterentwickelt“, so Stiftungsvorstand Dr. Felix Osterheider. „Das bedeutet, dass es für junge Menschen neue und vielseitige Kulturzugänge geben muss. Uns ist es wichtig, Projekte zu fördern, die auf diese unterschiedlichen Zugänge zur Kultur eingehen. Und genau das tun die Game Days.“

Die Zahlen belegen es: 35% der Deutschen spielen regelmäßig digital – und der Durchschnittsspielende ist heute rund 36 Jahre alt. 73% der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren spielen mindestens einmal pro Woche auf Computer, Spielkonsole oder Handy, Titel wie „Minecraft“, „Fortnite“ oder „Pokémon Go“ sind längst massenkulturelle Phänomene.

Gleichzeitig gibt es wohl wenige Freizeitbereiche, die ein vergleichbares Reizthema-Potential zwischen Eltern und ihren Kindern bietet. In den erstmals nun mit der Unterstützung der Felicitas und Werner Egerland-Stiftung veranstalteten „Game Days“ widmete sich daher die LAG Jugend und Film ausführlich dem Themenbereich Games mit Angeboten für alle Altersstufen, und das auf unterschiedlichsten Ebenen:

Einerseits boten Seminare und Workshops Eltern sowie Pädagog*innen und weiteren Interessierten die Gelegenheit, einen Einblick sowohl in das Themenfeld „Games“ zu bekommen, wie auch Möglichkeiten der Nutzung von Games in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (und eine Auswahl an Spielen selbst) kennenzulernen.

Andererseits gab es eine große Auswahl an Workshops, in denen Kinder und Jugendliche, anstatt Games einfach zu nutzen, eigene Spiele entwickeln und sich kreativ betätigen konnten und dabei auch einen Einblick in die Funktionsweisen von Spieledesign bekamen.

Die Organisatoren der Game Days, Stefan Berendes und Sarah Weber beschreiben ihre Intention bei der Konzeptionierung des Projektes:

„Kinder und Jugendliche können bei uns einen Einblick erhalten, wie Games gemacht werden“, so Sarah Weber. Kreativität steht dabei im Vordergrund: „Spiele sollen bei den Game Days nicht nur konsumiert, sondern auch selbst gestaltet werden – also nicht nur daddeln, sondern selber machen!“

Gleichzeitig richtet sich das Projekt auch ausdrücklich an Erwachsene, wie Stefan Berendes berichtet: „Pädagogische Fachkräfte erhalten bei uns Anregungen, wie Games sich zum Thema machen oder sogar als Werkzeug in der Bildungsarbeit nutzen lassen.“ Und auch Eltern und Großeltern seien herzlich willkommen, den digitalen Spielen bei den Game Days einmal angstfrei zu begegnen: „Eltern wollen sich häufig einen Überblick über Games verschaffen und wissen, was ihre Kinder da eigentlich spielen, finden aber oft keinen Zugang zum Medium“, berichtet Berendes. „Bei uns können sie vieles einfach mal selbst ausprobieren und ins Gespräch kommen – miteinander und mit ihren Kindern.“

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