Werner Egerland Stiftung ermöglicht weltweit einmaliges Musikprojekt, bei dem Spitzenstars auf Kinder treffen
Über ein Musikerlebnis der besonderen Art konnten sich im vergangenen Jahr die Schüler von fünf Grundschulklassen freuen: Im Rahmen des von der Werner Egerland Stiftung initiierten Meister-Klassenzimmers 2012 trafen sie im Baden-Badener Festspielhaus auf Weltstars der internationalen Musikszene. Dabei erlebten nicht nur die Schüler jeweils eine unvergessliche „Unterrichtsstunde“. Auch die Stars zeigten sich sichtlich angetan von der ungewöhnlichen Begegnung und der Möglichkeit, ihre eigene Begeisterung für die Musik in Wort und Ton so hautnah dem jungen Publikum näherzubringen.

Tanz und Bewegung standen im Mittelpunkt des dritten „Klassenzimmers“. Stars des „Het Nationale Ballet“ aus Amsterdam entführten 45 Grundschülerinnen und Grundschüler in die Welt des Balletts und erarbeiteten mit ihnen sogar eine eigene Choreographie. Mit der Aussage, Dirigieren sei für ihn eine Art Ballett, knüpfte der Weltklasse-Dirigent Jonathan Nott bei der vierten Veranstaltung des Meister-Klassenzimmers unbewusst an die vorherige „Unterrichtsstunde“ an. Als Höhepunkt seines Besuchs lud er die Schüler nach dem Dirigentengespräch noch zur Anspielprobe der Bamberger Symphoniker ein. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe wurde es dann laut: Martin Grubinger, Multipercussionist der Extraklasse, demonstrierte den staunenden Schülern, mit welcher Schnelligkeit und Präzision, aber auch mit welchem Gefühl er Pauken, Trommeln und das Xylophon zu spielen vermag.
Andreas Mölich-Zebhauser, Intendant des Festspielhauses Baden-Baden, zeigt sich vollends begeistert vom Konzept „Meister-Klassenzimmer“. Die Begegnung zwischen den Kindern und den Stars sei ein „weltweit einmaliges Projekt“ musikalischer Bildungsarbeit, welches nur dank der Unterstützung der Werner Egerland Stiftung durchgeführt werden könne. Die Stiftung liefere so „ein beeindruckendes Beispiel für werthaltiges Bürgerengagement“.
