Zum musikalischen Austausch nach Wolgograd

Reise und gemeinsames Konzert des Osnabrücker Symphonieorchesters mit den Wolgograder Philharmonikern wird filmisch dokumentiert.


Osnabrück, im Januar 2013. Vor zwei Jahren wurde aus einer bloßen Idee plötzlich Ernst. Eine vorsichtige Anfrage des Osnabrücker Symphonieorchesters zu einer Reise nach Wolgograd zum 70. Jahrestag des Endes der Schlacht um Stalingrad wurde mit einer konkreten Einladung beantwortet. Mit dem Näherrücken des gemeinsamen Konzerts mit den Wolgograder Philharmonikern am 3. Februar 2013 in der russischen Millionenmetropole steigen bei den Osnabrücker Musikern nun Vorfreude und Anspannung gleichermaßen.

Zwar sind die Visa inzwischen bei allen vorhanden und die Flüge gebucht. Doch zu tun bleibt immer noch eine Menge. So muss zum Beispiel auf der ganzen Reise für einen sicheren Transport der Instrumente gesorgt werden. Und auch der Transfer vom Hotel zum Konzertort ist noch nicht organisiert. Knapp ist zudem die Umsteigezeit von zwei Stunden in Moskau. Das könnte mit Gepäck holen und anschließender Passkontrolle richtig eng werden, befürchten einige Symphoniker.

Filmdokumentation dank Werner-Egerland-Stiftung

Christian Heinecke, Geiger im Osnabrücker Symphonieorchester und Organisator der Reise, ist sich jedoch sicher, dass alles reibungslos klappt. Schließlich wurde einer der größten Stolpersteine bereits erfolgreich aus dem Weg geräumt. Heineckes Wunsch, das musikalische Unternehmen filmisch zu dokumentieren, kann dank Sponsoren nun tatsächlich realisiert werden. 25.000 Euro spendet die Werner-Egerland-Stiftung für die Arbeit des Filmteams Günther und Claudia Wallbrecht.

Besonders Heineckes Plan, den Film nach der Rückkehr in vielen Schulen zeigen und über das Erlebte berichten zu wollen, beeindruckte die Stiftung um Stifterin und Beiratsvorsitzende Felicitas Egerland. So werden die Orchestermusiker ihren Teil dazu beitragen, dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte Jugendlichen in geeigneter Weise näherzubringen.

Am 3. Februar gilt es jedoch erst einmal in Wolgograd den richtigen Ton zu treffen – zumal das Konzert dort live im Fernsehen übertragen wird.

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